Erzieher/in- Ausbildung (Schule in Vollzeit)

Die Ausbildung

Die zweijährige fachschulische Ausbildung mit einjährigem Berufspraktikum wird oft als »klassische« oder »schulische« Erzieherausbildung bezeichnet. Dieser Ausbildungsgang gliedert sich in 1 Jahr Unterkurs, 1 Jahr Oberkurs und 1 Jahr bezahltem Berufspraktikum.

Diese Ausbildungsform bietet sich an, wenn Sie die Vorteile einer schulischen Ausbildung nutzen wollen, um beispielsweise die Fachhochschulreife zu erwerben und/oder auch während der Ausbildung an unserer Schule ein pädagogisches Studium zu beginnen.

Im Unterschied zur PiA-Ausbildung haben Sie während der ersten beiden Schuljahre Schulferien. Die Blockpraktika im Unterkurs und im Oberkurs finden während der Schulzeiten statt. Im Berufspraktikumsjahr (BP) bekommen Sie ein Gehalt. Dieses dritte BP-Jahr können Sie wahlweise auch im europäischen Ausland absolvieren. Unsere Schule kooperiert z. B. mit Einrichtungen in Dänemark und Spanien. Weitere Informationen zum Auslandsjahr im Berufspraktikum.

Lernen bei uns

Praxisorientierte Profilbereiche

Durch die Kooperation mit externen Partnern können Sie im klassenübergreifenden Wahlpflichtunterricht in allen Ausbildungsgängen Ihre spezifischen Interessen praxisorientiert vertiefen. Durch zusätzliche Leistungen können Sie Zusatzzertifikate erwerben, die Ihre erworbenen erweiterten Kompetenzen für spätere Bewerbungen dokumentieren. Hier erfahren Sie mehr zu unseren Profilbereichen

Projektarbeit und Arbeitsgemeinschaften

Zusätzliche Projekte (z. B. Fair-Play-Soccer-Turnier, Ausbildungsbotschafter) oder Arbeitsgemeinschaften (z. B. Chor, Biblisches Erzählen, ...) bieten Ihnen weitere Möglichkeiten, Ihre Kompetenzen praxisnah zu erweitern.

Mehr dazu

Wichtige Informationen

  • Zugangsvoraussetzungen

    In der Regel benötigen Sie:

    • ein Realschulabschluss oder ein dem Realschulabschluss gleichwertiger Abschluss
      UND
    • der erfolgreiche Besuch des einjährigen Berufskollegs

    ODER:

    • ein höherer Bildungsabschluss (z. B. Abitur, Fachhochschulreife, fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife, schulischer Teil der Fachhochschulreife eines beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft)
      UND
    • ein 6-wöchiges Praktikum

    ODER:

    • ein Realschulabschluss oder ein dem Realschulabschluss gleichwertiger Abschluss
      UND
    • eine mindestens 2-jährige abgeschlossene Berufsausbildung UND ein 6-wöchiges Praktikum

    ODER:

    • ein Realschulabschluss oder ein dem Realschulabschluss gleichwertiger Abschluss
      UND
    • Führung eines Familienhaushalts mit mindestens einem Kind für mindestens drei Jahre
      UND
    • ein 6-wöchiges Praktikum

    ODER:

    • ein Realschulabschluss oder ein dem Realschulabschluss gleichwertiger Abschluss
      UND
    • eine mindestens 1-jährige abgeschlossene Berufsausbildung im sozialpädagogischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule
      UND
    • ein 6-wöchiges Praktikum

    ODER:

    • ein Realschulabschluss oder ein dem Realschulabschluss gleichwertiger Abschluss
      UND
    • eine mindestens 1-jährige abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule, wenn ein mindestens 2-stündiges Fach „Pädagogik und Psychologie“ besucht wurde
      UND
    • ein 6-wöchiges Praktikum

    ODER:

    • ein Realschulabschluss oder ein dem Realschulabschluss gleichwertiger Abschluss
      UND
    • eine mindestens 2-jährige (100 Prozent) Tätigkeit als über eine Pflegeerlaubnis zugelassene Tagesmutter mit mehreren Kindern
      UND
    • ein 6-wöchiges Praktikum

    Zeiten eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) oder Bundesfreiwilligendienstes (Bufdi) können als 6-Wochen-Praktikum gelten.

  • Ausführliche Informationen zum Ausbildungsgang

  • Info-Broschüre zum Download

  • Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Landes Baden-Württemberg

  • Verdienst und Gebühren

  • Studieren während der Ausbildung

  • Informationen, wenn Sie Ihr Berufspraktikum im europäischen Ausland machen möchten

  • Berufsaussichten

    Mit der Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Erzieher/in können Sie Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen selbständig und eigenverantwortlich arbeiten. Das können sein:

    • Kindergärten, Kindertagesstätten, Kinderkrippen und Horte,
    • Kinder-, Jugendwohn- und Erziehungsheime,
    • Erholungs- und Ferienheime,
    • Familienberatungs- und Suchtberatungsstellen,
    • Tagesstätten oder Wohnheime für Menschen mit Behinderung.

Sie haben Fragen?

Wir beraten Sie gerne, welcher Ausgang zu Ihnen passt.

Pfarrer Andreas Lorenz

Pädagogisch-administrative Schulleitung