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Auf gute Nachbarschaft - Stuttgarter Stiftungen zu Gast im Mutterhaus
Die Stiftung Großheppacher Schwesternschaft war am Freitag, 12. Juni, Gastgeberin für Vertreterinnen und Vertreter von rund 100 Stiftungen aus dem Stuttgarter Stiftungsnetzwerk. Der Stiftungstag, der einmal jährlich stattfindet, dient der Vernetzung der 218 gemeinnützigen Stiftungen im Raum Stuttgart, die sich ansonsten in verschiedenen Arbeitskreisen austauschen. Zu den Mitgliedern zählen prominente Namen wie die Baden-Württemberg Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Daimler und Benz Stiftung, die Lechler Stiftung, die Heidehof Stiftung und die Ferry Porsche Stiftung.
110 Gäste waren der Einladung nach Beutelsbach gefolgt und trafen sich diesmal im schönen Remstal vor den Toren Stuttgarts. Die Stiftung Großheppacher Schwesternschaft ist seit sieben Jahren Mitglied im Netzwerk und engagiert sich im Arbeitskreis Bildung. Das Thema des Stiftungstags 2026 lautete „Auf gute Nachbarschaft“ sowie „Caring Community“ und beschäftigte sich mit der Frage, wie Stiftungen angesichts knapper kommunaler Kassen Kommunen und lokale Akteure unterstützen können.
Den Auftakt bildeten zwei Impulsvorträge: Ruedi Winkler vom Verein Netzwerk Caring Communities gab einen Einblick in die Arbeit des Schweizer Netzwerks, das 2023 gegründet wurde. Es vernetzt lokale Caring Communities miteinander und bietet eine Plattform für den Wissens- und Erfahrungsaustausch in der gesamten Schweiz. Wie sich lokale Akteure, Vereine und Initiativen ganz in der Nähe vernetzen, zeigte Dr. Barbara Dürr aus Eningen bei Reutlingen. Sie war online zugeschaltet und berichtete über die Aktivitäten der Vereine und der Kommune.
Im Anschluss konnten die Stiftungsvertreterinnen und -vertreter das Thema in sieben interaktiven Workshops vertiefen. Das von der Baden-Württemberg Stiftung geförderte Projekt „AufZack“ stellte sein Bewegungsprogramm für Seniorinnen und Senioren vor. „Demografischer Wandel als Handlungsfeld“ lautete der Titel eines weiteren Workshops mit Eleni Stubbe, Leiterin des Amtes für Familie, Bildung und Soziales, sowie Christine Hug vom Sachgebiet Soziales der Stadt Weinstadt.
Weitere Workshops wurden von der Strube Stiftung gestaltet, die den Teilnehmenden ihren Stiftungszweck „Leben bis zum Schluss in einer sorgenden Gemeinschaft“ näherbrachte, sowie von der Hoffnungsträger Stiftung, die das Zusammenleben in den Hoffnungshäusern vorstellte.
Die Stiftung Großheppacher Schwesternschaft brachte sich mit zwei eigenen Workshops ein: Sylvia Weltz-Wintergerst gewährte mit einem Perspektivwechsel Einblicke in die Pflegeausbildung. Isabelle Lehmann stellte die Ziegen der Stiftung vor und erläuterte das Konzept der tiergestützten Pädagogik im Kinder- und Familienzentrum. Der Workshop fand im Garten statt und wurde von sieben Teilnehmerinnen besucht, die sich auch auf einen Spaziergang mit den Ziegen einließen.
„Es war eine rundum gelungene Veranstaltung“, lobten die Mitglieder des Vorstandsteams des Stuttgarter Stiftungsnetzwerks. Irene Armbruster, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Stuttgart, ist als Vernetzerin für die kreative Gestaltung der Netzwerkformate verantwortlich. Ebenfalls im Vorstand aktiv sind Léonie Trick von der Vector Stiftung sowie Michael Redbrake von der Robert Bosch Stiftung, der das Amt des Schatzmeisters innehat.
Sie bedankten sich bei Dr. Antje Fetzer-Kapolnek für die entgegengebrachte Gastfreundschaft sowie bei allen Mitwirkenden, die zum Gelingen des Tages beigetragen hatten.
Einen lebendigen Eindruck vom Programm und der Stimmung des Stiftungstags in Weinstadt vermitteln zwei kurze Videos, die auf der Website des Stuttgarter Stiftungsnetzwerks sowie auf YouTube verfügbar sind:
Stuttgarter Stiftungstag 2026 - Auf gute Nachbarschaft - Stiftungsnetzwerk Region Stuttgart e. V.