06.05.2026
Die Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik informiert

Während der Erzieherausbildung ins europäische Ausland: Erasmus+ macht es möglich

Die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt eröffnet jungen Menschen, die Erzieher oder Erzieherin werden möchten, ein breites Spektrum an Ausbildungswegen. Neben fundierter Theorie und praxisnahen Lernphasen haben die Schülerinnen und Schüler, die den schulischen Ausbildungsgang wählen, die Möglichkeit, ihr Berufspraktikum auch über das europäische Austauschprogramm Erasmus+ im Ausland zu absolvieren.

Warum dieses Angebot so attraktiv ist, zeigen die Stimmen zweier Schüler.

Nick Löchner, 19 Jahre, nutzt die Chance bewusst: „Für mich ist es der perfekte Zeitpunkt, ein Jahr im Ausland zu verbringen und mein Lieblingsland Spanien kennenzulernen, um dort neue Erfahrungen zu sammeln.“ Auch sein Mitschüler Luca Hägele sieht einen Auslandsaufenthalt als Erweiterung seines Horizonts: „Ich möchte neue Einblicke in eine andere Kultur gewinnen und erfahren, wie Erzieher in Spanien arbeiten. Außerdem ist es eine gute Chance selbständiger zu werden und eigenständig zu leben. Auch das Klima eines südlichen Landes reizt mich.“

Die Fachschule unterstützt solche Entscheidungen und Wege ausdrücklich. Sie pflegt seit vielen Jahren den Kontakt zu deutschen Kindergärten im europäischen Ausland, die als Praxisstellen in Frage kommen. Die Schülerinnen und Schüler haben während Ihres Auslandaufenthalts immer Kontakt zu ihrer Fachschule. Frau Kraft leitet als Koordinatorin für die europäische Lernortkooperation das Austauschprogramm für die Fachschule, zudem werden die Auszubildenden von einer Praxislehrkraft vor Ort besucht. Die Europäische Union fördert den Auslandsaufenthalt durch ein Stipendium für Fahrtkosten und Lebensunterhalt im Ausland; die Höhe des Zuschusses richtet sich nach den jeweiligen Kosten im Land.

Voraussetzung für das europäische Engagement der Fachschule ist die erfolgreiche Akkreditierung im Rahmen des Erasmus+-Programms. Ein Schild der Nationalen Agentur in Bonn, welche das Austauschprogramm in Deutschland koordiniert, zeigt dieses Engagement jetzt auch am Fachschuleingang sichtbar nach außen.

Mehr Informationen zu Erasmus+ und einem möglichen Auslandspraktikum sowie den Ausbildungsgängen finden Sie auf www.fachschule-sozialpädagigk.

Sibylle Kessel (Stiftung Großheppacher Schwesternschaft) und
Axel Bernd Kunze (Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt)