Berufsziele / Abschlüsse

Pflegefachfrau / Pflegefachmann (generalistische Pflegeausbildung)

Der Beruf der Pflegefachfrau, des Pflegefachmann verbindet die bisherigen Ausbildungen der Alten-, Gesundheits-, und Kinderkrankenpflege. Mit dem neuen Berufsabschluss „Pflegefachfrau“ oder „Pflegefachmann“ können Sie als examinierte Fachkraft in allen Pflegebereichen arbeiten. Geregelt ist die „generalistische Ausbildung“ im Pflegeberufereformgesetz, das im Juni 2017 vom Bundestag beschlossen wurde und seit 2020 in allen Bundesländern umgesetzt wird. Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner arbeiten in allen Bereichen der Pflege (Akutpflege, Kinderkrankenpflege, Pflegeheimen, der stationären oder in der ambulante Langzeitpflege sowie in der allgemeinen-, der geronto- sowie kinder- oder jugendpsychiatrischen Versorgung) arbeiten.

Ausbildung

Voraussetzung für die 3-jährige generalistische Pflegeausbildung ist ein Mittlerer Bildungsabschluss oder gleichwertiger Bildungsabschluss oder ein Hauptschulabschluss plus eine Ausbildung zur Pflegehilfskraft (z.B. Altenpflegehelfer/-in). Die Ausbildung teilt sich in theoretischen Unterricht in der Pflegeschule und in Praxiseinsätze, wobei der praktische Teil überwiegt. Dazu gehören Einsätze in einer stationären Pflegeeinrichtung, einem Krankenhaus, einem ambulanten Dienst und weiteren Bereichen. Auszubildende schließen mit einer Pflegeeinrichtung, einem Ambulanten Pflegedienst oder mit einem Krankenhaus einen Ausbildungsvertrag ab und melden sich gleichzeitig an einer Pflegeschule an. Sie erhalten eine Ausbildungsvergütung, deren Höhe im Ausbildungsvertrag mit der Ausbildungseinrichtung geregelt ist.

Ablauf der Ausbildung

Die Ausbildung findet abwechselnd in der Pflegeschule und in einer ambulanten oder stationären Pflegeinrichtung statt. Der Blockunterricht erfolgt handlungsorientiert, d.h. die Auszubildenden stellen konkrete Bezüge zwischen dem theoretisch erlernten Wissen und ihrer pflegerischen Arbeit her, und vollziehen die Bedeutung der jeweiligen Lernbereiche für ihre Tätigkeit nach.

Unterrichtsinhalte in der Pflegeschule

Theoretischer Unterricht

Die Lernbereiche im Einzelnen:

  • Aufgaben und Konzepte in der Pflege
  • Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen pflegerischer Arbeit
  • Pflege als Beruf

Praktischer Unterricht

  • Einführung in das Praxisfeld unter Berücksichtigung institutioneller und fachlicher Rahmenbedingungen und Konzepte Mitarbeit am Pflegeprozess unter Anleitung
  • Übernahme selbstständiger Teilaufgaben entsprechend dem Ausbildungsstand unter Einschluss der Mitwirkung bei ärztlicher Diagnostik und Therapie
  • Übernahme selbstständiger Projektaufgaben, z.B. bei der Tagesgestaltung oder bei der Gestaltung der häuslichen Pflegesituation
  • Heranführung an die selbstständige Planung und Durchführung von Pflegeprozessen

Berufsaussichten

Nach Abschluss der Ausbildung stehen Pflegefachfrauen bzw Pflegefachmännern vielfältige Arbeitsfelder offen:

  • Ambulante Dienste und Sozialstationen
  • Krankenhäuser
  • Betreutes Wohnen
  • Ambulante Hospizdienste
  • Ambulant betreute Wohngemeinschaften
  • Tagespflege
  • Kurzzeitpflege
  • Geriatrisch-rehabilitative Tageskliniken
  • Nachtcafés
  • Alten- und Pflegeheime
  • Geriatrische Rehabilitationseinrichtungen
  • Stationäre Hospize

Download: Broschüre "Pflegefachfrau, Pflegefachmann"

Altenpflegehelfer / Altenpflegehelferin

Die Ausbildung zum/r Altenpflegehelfer/in ist nach Landesrecht geordndet. Die Ausbildung vermittelt Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine qualifizierte Mitwirkung und Mithilfe bei der Betreuung, Versorgung und Pflege gesunder und kranker älterer Menschen. Sie befähigt dazu, pflegerische und soziale Aufgaben unter Anleitung einer Pflegefachkraft wahrzunehmen.

Ausbildungsdauer: 1 Jahr
Ausbildungsvoraussetzung: Hauptschulabschluss

Download Broschüre "Altenpflegehelfer/in“

Altenpfleger / Altenpflegerin für Heilerziehungspfleger/innen (HEP)

Doppelqualifiaktion in einem Jahr
Ausbildungsdauer: 1 Jahr
Ausbildungsvoraussetzung: Abschluss in der Heilerziehungspflege mit staatlicher Anerkennung
Prospekt „Ausbildung in der Altenpflege für HeilerziehungspflegerInnen“ (pdf)

 Aufnahmekriterien

Ausbildung zur Pflegefachfrau /zum Pflegefachmann

Die formalen Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung sind:

  • Hauptschulabschluss und mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung oder die Anerkennung als Altenpflege- oder Krankenpflegehelfer/in
  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Schulabschluss

Ausbildung zum/r Altenpflegehilfer/in

Die formalen Zugangsvoraussetzungen zur Altenpflegehilfeausbildung sind:
ein Hauptschulabschluss oder der Nachweis eines gleichwertigen Bildungstandes.

Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin mit uns. Wir beraten Sie gerne. Schreiben Sie einfach eine E-Mail an: Bitte aktivieren Sie JavaScript!

Die nächsten Kurse beginnen am 01.04.2021

Bewerbungsunterlagen

Wenn Sie eine Pflegeausbildung beginnen möchten, senden Sie uns bitte folgende Unterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Beglaubigte Zeugniskopien
  • Arbeitszeugnisse, Praktikumsbescheinigungen
  • Ärztliches Attest
  • Führungszeugnis (das ärztliche Attest sowie das Führungszeugnis können nachgereicht werden.)

INFO:

Schulgeld wird nicht erhoben. Während der Ausbildungszeit fallen die Kosten für Schulbücher an.

Wir beantworten Ihnen gerne alle Fragen. Rufen Sie uns an.

Kontakt:

Evangelische Pflegeschule Weinstadt
Postfach 1124, 71365 Weinstadt

Oberlinstraße 4, 71384 Weinstadt-Beutelsbach

Telefon: 0 71 51 99 34 246
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www.pflegeschule-weinstadt.de

Ausdruck vom 02.12.2020
Oberlinstraße 4
71384 Weinstadt-Beutelsbach
Telefon 07151 99 34-0
Telefax 07151 99 34-50
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www.grossheppacher-schwesternschaft.de