14.11.2025
Der Landtagsabgeordnete Jochen Haußmann vor Schülern der Ev. Fachschule für Sozialpädagogik
+2Jochen Haußmann MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender sowie gesundheitspolitischer Sprecher der FDP/DVP-Landtagsfraktion stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler der Klasse sozialpädagogische Assistenz in der praxisintegrierten Ausbildungsform. Sibylle Kessel, Stiftung Großheppacher Schwesternschaft
Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik

Tag der freien Schulen 2025

Die Klasse Sozialpädagogische Assistenz praxisintegrierte Ausbildungsform im Gespräch mit dem Landtagsabgeordneten Jochen Haußmann

„Wie kamen Sie zur Politik?“; „Was verdient ein Landtagsabgeordneter?“; „Was halten Sie von der AFD?“; „Wie sorgt die FDP dafür, dass Menschen gut und friedlich zusammen leben können?“; „Warum dauert es so lange bis Zeugnisse, die im Ausland erworben wurden, anerkannt sind?“

An die 30 Fragen hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse „SopaPIA“ (sozialpädagogische Assistent/in praxisintegrierte Ausbildungsform) im Gemeinschaftskundeunterricht vorbereitet. Sie gingen interessiert ins Gespräch mit Jochen Haußmann, dem parlamentarischen Geschäftsführer der der FDP/DVP-Landtagsfraktion im Landtag Baden-Württemberg. Im Rahmen des Tags der Freien Schulen am 14.11.2025 hatte der Landtagsabgeordnete aus Kernen die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik besucht.

Die Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 17 und 50 Jahren, sind Pioniere im neuen Ausbildungsgang (Sopa-PiA) der Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz. Viele haben Migrationshintergrund und bringen bereits Berufserfahrung mit. Die dreijährige Ausbildung ist attraktiv, da sie, wie bei der praxisintegrierten Ausbildung für Erzieher vom Ausbildungsträger eine Ausbildungsvergütung erhalten.

Der Begegnung mit den Schülerinnen und Schüler, war ein Gespräch mit Vorständin Dr. Antje Fetzer-Kapolnek, der Schulleitung - Sabine Zonewicz und Dr. Axel Bernd Kunze - und Ute Schlenker, der Leiterin der Fachkonferenz Gemeinschaftskunde vorausgegangen. Ein Schwerpunkt lag auf dem Fachkräftemangel, der Schulsozialarbeit, und der Notwendigkeit, die Ausbildung attraktiv zu halten. Sie stellten Herrn Haußmann, den neuen Ausbildungsgang praxisintegrierte Ausbildungsgang zur sozialpädagogischen Assistenz vor.

Intensiv diskutiert wurde auch die Lernortkooperation im Grundschulbereich. Durch den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung verändern viele Kommunen ihre Strukturen, wodurch Praxiseinrichtungen wegfallen könnten. Die Fachschule braucht hier klare Vorgaben, damit Theorie und Praxis weiterhin sinnvoll verzahnt werden können. Ein weiteres Thema war der Umgang mit Künstlicher Intelligenz in Prüfungen. Die Schule wünscht sich transparente Regeln und Rechtssicherheit – ein Anliegen, das Herr Haussmann gerne unterstützt.