12.05.2019Wohn- und Pflegestift

Internationaler Tag der Pflege - Diakonie dankt Mitarbeitenden

Am Internationalen Tag der Pflege am 12. Mai bedankt sich die Diakonie bei ihren „Alltagshelden“ für ihre wertvolle Arbeit und ihr Engagement. „Wenn wir wollen, dass Pflege ein attraktiver Beruf bleibt, müssen wir uns weiterhin für gute Arbeitsbedingungen einsetzen“, sagt Zentrumleiterin Cilia Benedikt-Straub.

„Wir brauchen deutlich mehr Pflegekräfte um die Arbeitsverdichtung zu reduzieren. Wir tun allen damit meine Kolleginnen und Kollegen Familie und Pflegeberuf vereinabart werden kann und Pflege muss fair bezahlt werden. Zudem ist eine attraktive Ausbildung entscheidend dafür, neue Pflegekräfte zu gewinnen“, betont Cilia Benedikt-Straub. Leider setze sich die Einsicht, dass Pflege nicht in der Familie nebenbei bewältigt werden kann, politisch zu langsam durch. Deshalb setzt sich die Diakonie für bessere Rahmenbedingungen wie eine flächendeckende Tarifbindung für die Pflegebranche ein. „Nur so werden wir unsere Pflegekräfte halten und mehr Menschen für diesen Beruf gewinnen können.“

Hintergrund:

Deutschland wird immer älter. 2013 waren etwa 4,4 Millionen Menschen 80 Jahre und älter, 2050 werden es Schätzungen zufolge 10 Millionen sein. Mit dem Alter steigt das Risiko, pflegebedürftig zu werden. Ende 2017 waren in Deutschland 3,4 Millionen Menschen pflegebedürftig. Nach wie vor werden die meisten pflegebedürftigen Menschen – 2,59 Millionen – zu Hause versorgt. In Deutschland arbeiten etwa 1,15 Millionen Menschen in der Pflege. Der Diakonie angeschlossen sind in 2.755 Pflegeheime und 1.756 ambulanten Pflegedienste und Beratungsstellen mit etwa 153.000 hauptamtlichen Mitarbeitenden.

Ausdruck vom 17.07.2019
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