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  Die Stiftung  
  "Wir können Gott nur dadurch dienen, dass wir den Menschen dienen. Aber da muss jeder auf seinem Posten treu werden."
                      Wilhelmine Canz
Eckstein im Kreuz Schülerinnen und Schüler Wilhelmine-Canz-Haus  
     
  Um Ihnen die Stiftung Großheppacher Schwesternschaft vorzustellen, würden wir Sie am liebsten einladen, einmal einen ganzen Tag im Mutterhaus der Großheppacher Schwesternschaft zu verbringen.
In der Oberlinstraße 4 in Weinstadt-Beutelsbach würden Sie dann vielleicht zuerst ein paar Schwestern begegnen: Diakonissen und Diakonischen Schwestern. Mit ihnen stellt sich Ihnen der Anlass und Zweck der Stiftung vor: Wie Sie bereits gelesen haben, gründete 1856 Wilhelmine Canz in Großheppach, 2 km von Beutelsbach entfernt, eine Kleinkinderpflegerinnenschule. Den jungen Frauen, die zu ihr z. B. aus dem Hohenlohischen kamen, um die Kunst der Erziehung kleiner Kinder zu lernen, bot sie nicht nur pädagogische und theologische Ausbildung an, sondern gewährte auch Unterkunft und Verpflegung, also Fachschule und Heimat. Sie nahm sich der Schülerinnen mütterlich an und machte eine Schulklasse zugleich zur Familie.
So entstand die Großheppacher Schwesternschaft, die erst 1950 in den Kaiserswerther Verband eintrat und damit die sogenannte "Kaiserswerther Prägung" von Diakonissen und Diakonischen Schwestern übernahm.
 
     
 
Schülerinnen und Schüler
Mit meist fröhlichen Gesichtern und in lebhafte Gespräche verwickelt kommen aus dem linken Flügel des Mutterhauses junge Damen auf Sie zu. Sie haben Unterricht in der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik, die im Jahre 1971 von Großheppach nach Beutelsbach in das dort neu erbaute Mutterhaus mit Fachschule und Internat umgezogen ist.

Schülerinnen und Schüler
Sie sind die Nachfolgerinnen der Diakonissen und Diakonischen Schwestern und lernen in zwei Unter- und zwei Oberkursen. Bei schönem Wetter strömen auch die Damen und Herren unserer Altenpflegeschule auf den großen Platz vor dem Haus oder in den weiten Park. Im Jahre 1989 begann die Stiftung, eine Evangelische Fachschule für Altenpflege aufzubauen.
   
Diakonie für den alten Menschen
Drüben in Großheppach, jenseits der Rems, hat die Stiftung im Jahre 1992 das erste Mutterhaus der Schwesternschaft und den ersten Lehrkindergarten im früheren "Pfarrhaus" der Stiftung abgerissen, um ein neues Altenpflegezentrum, das heutige "Wilhelmine-Canz-Haus", zu bauen. So hat die Stiftung sich neben der Kinderpflege und der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern auch der Altenpflege gewidmet.
Wilhelmine-Canz-Haus
Viele Großheppacher Schwestern helfen heute ehrenamtlich in der Altenpflege in Großheppach mit und gestalten auch dieses neue Haus durch ihre Fürsorge zu einer Art "Mutterhaus", einer Heimat für alte Menschen.Die täglichen Andachten der Schwestern, ihre Bibelgespräche, Bibelwochen, Abendmahlsfeiern, der offene Gesprächskreis und die offiziellen Veranstaltungen der Schwestern stehen auch den Bewohnerinnen und Bewohnern des Wilhelmine-Canz-Hauses offen.
   
Räte und Ausschüsse
An manchen Tagen würde Ihnen auffallen, wie einige Damen und Herren mit schnellen, gewichtigen Schritten das Mutterhaus betreten:
Sie kommen, um als Mitglieder des Stiftungsrates alle wichtigen Angelegenheiten, Aufgaben und Probleme des gesamten Werkes zu beraten und notwendige Entscheidungen zu treffen.
Bauausschuss
Der Stiftungsrat wird geleitet von dem Vorsitzenden, Herrn Dekan i. R. Waldemar Junt, Schorndorf. Dieser Rat trifft sich in der Regel dreimal im Jahr. Außerdem nimmt ein Verwaltungs- und Bauausschuss die ihm übertragenen Aufgaben wahr. Den Vorsitz in diesem Ausschuss hat Herr Werner Heiter, Winterbach.
   
Die Mitarbeitervertretung
wurde im Jahre 2004 neu gewählt. Sie hilft uns vor allem bei der Beratung von Fragen und Problemen unserer 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Immer wieder wird auch der Geschäftsführende Vorstand zu Sitzungen der Mitarbeitervertretung eingeladen.
Mitarbeitervertretung
   
   
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