Wilhelmine Canz – die Gründerin der Großheppacher Schwesternschaft

27. Februar 1815 Friederike Wilhelmina Gottliebin Canz wird in Hornberg im Schwarzwald geboren.

1824 Nach dem frühen Tod des Vaters zieht Wilhelmine mit ihrer Mutter und ihrem älteren Bruder Karl in die Universitätsstadt Tübingen. Karl studiert dort Theologie.

1839–1844 Wilhelmine Canz und ihre Mutter folgen dem Bruder Karl nach Buchenberg im Schwarzwald, wo er seine erste Pfarrstelle antritt. Durch die Nähe zu Königsfeld lernt Wilhelmine die täglichen Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine kennen.

1844 Karl Canz wird Pfarrer in Bischoffingen im Kaiserstuhl. Schwester und Mutter folgen ihm.

1848 Wilhelmine Canz lebt mit ihrer Mutter bei ihrem Bruder im Pfarrhaus von Bischoffingen. Zusammen mit einer Kinderschwester aus Nonnenweier gründet sie eine Kinderschule.

1850 Tod der Mutter.

1854 Der plötzliche Tod von Pfarrer Karl Canz zwingt Wilhelmine Canz, ihr Leben neu zu ordnen.

1855 Im Oktober 1855 ziehen Wilhelmine Canz und ihre Nichte Amalie Rhode nach Großheppach.

1856 Am 3. Mai kommen Therese Leyerle und Lotte Egner als erste Lernschwestern in die Bildungsanstalt für Kleinkinderpflegerinnen.

1863 Das große ehemalige Gasthaus Löwen, Gemüse- und Baumgarten samt Hof mit Brunnen wurde erkauft für 5600 fl (Gulden).

1870 10. April: Besuch von Königin Olga 1881 Verleihung der juristischen Persönlichkeit an die Bildungsanstalt für Kleinkinderpflegerinnen in Großheppach.

1901 Wilhelmine Canz stirbt am 15. Januar.

Ausdruck vom 20.09.2017
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