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Schulprofil für das Berufskolleg für Praktikantinnen und Praktikanten und für die evangelische Fachschule für Sozialpädagogik
Träger
Träger des Berufskolleg für Praktikantinnen und Praktikanten sowie der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Weinstadt-Beutelsbach ist
die Stiftung Großheppacher Schwesternschaft. Insoweit sind Tradition und Innovation die beiden Pole, zwischen denen sich die Ausbildung beider Schulen bewegt.
Die Lehrinhalte richten sich nach der geltenden Ausbildungsverordnung des Landes Baden-Württemberg für Erzieherinnen.
Ausbildung
Die künftigen Erzieherinnen und Erzieher bringen Erfahrungen aus ihrer eigenen Sozialisation in die Ausbildung ein. Am Anfang der Ausbildung stehen Aspekte des
Berufsbildes im Vordergrund. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen gleichzeitig auch, ihr eigenes Verhalten wahrzunehmen, zu analysieren, zu reflektieren und
möglicherweise zu verändern. Das theoretische Fundament der Ausbildung bilden die derzeit gültigen fachbezogenen wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Ziel der Ausbildung Ist es, dass die Auszubildenden eine diakonische Orientierung erfahren und als bewusst demokratische, kritische und einfühlsame Persönlichkeiten
pädagogisch handeln. Dabei erfährt die Religionspädagogik eine besondere Beachtung in der Ausbildung. Dies beinhaltet eine Vermittlung von theologischem Wissen,
religionspädagogischer Methoden, Hilfe zur Vergegenwärtigung biblischer Texte sowie die Reflektion religiöser Sozialisation.
Im Rahmen der Ausbildung wird eine kirchliche Zusatzqualifikation erworben.
Die interkulturelle Pädagogik ist ein Ausbildungsschwerpunkt. Ausgehend von diesen Erkenntnissen und vertieft durch mindestens ein Praktikum im europäischen Ausland,
werden interkulturelle Kompetenzen erworben. Der EUROPASS dokumentiert die erbrachten Leistungen. Die Lernformen der Ausbildung orientieren sich vornehmlich an den
Methoden der Erwachsenenbildung. Interdisziplinäres Arbeiten auf der Grundlage von Handlungs- und Lernfeldern bestimmen unseren schulischen Alltag.
Bild der Schülerin und des Schülers
Ausgehend vom christlichen Menschenbild sind die Schülerinnen und Schüler nicht Objekte sondern Subjekte ihrer Ausbildung und ihrer individuellen Lernentwicklung.
Das bedeutet: Wir erwarten und unterstützen selbstorganisiertes Lernen und zielen mit der Ausbildung auf ein eigenverantwortliches pädagogisches Handeln.
Lehrkräfte
Alle Lehrkräfte verstehen sich sowohl als Lehrende als auch Lernende in einer sich verändernden Lebenswelt. Sie unterstützen Lernprozesse und die
Persönlichkeitsentwicklung der angehenden Erzieherinnen und Erzieher vor dem Hintergrund interdisziplinärer Bezüge und Ausbildungsinhalte.
Internat
Die Stiftung Großheppacher Schwesternschaft bietet angehenden Erzieherinnen einen Internatsplatz an. Dies eröffnet Chancen zum selbstständig werden
innerhalb einer qualifizierten Berufsausbildung.
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