Das Mutterhaus
  Gästebereich
  Die Diakonissen
  Die Diakonischen Schwestern
  Die Wohnheime
  Gemeindebesuche
  Ferienwohnungen
  Der Freundeskreis
  Einkehrtage, Fortbildungen, Veranstaltungen
 
  Suche
    
 
  Die Diakonissen  
 

"Gehorsam ist die Grundlage vom Segen Gottes! Zum Segen für andere kann man nur werden auf dem von Gott bestimmten Platz und von ihm geführten Weg."           Wilhelmine Canz

Große Haube Vorleserin Heutige Haube
 
     
 

Grundlagen und Ziele
Die unveränderliche Grundlage ist das Evangelium von Jesus Christus,
wie es in der Heiligen Schrift gegeben und in den Bekenntnissen der Reformation bezeugt ist. Gottes Liebe, die uns in Jesus Christus begegnet, bestimmt Sinn und Wert allen Lebens. Wir glauben, daß wir nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen sind. Auf dieses Angebot Gottes antworten wir mit der Bereitschaft zum Dienst und vertrauen darauf, daß Gott in uns beides wirkt, das Wollen und das Vollbringen, zu seinem Wohlgefallen (Philipper 2,13).

Wir versuchen, als Diakonissen der Großheppacher Schwesternschaft
-ohne Angst um uns selbst - Gottes Liebe durch Wort und Tat weiterzugeben.
Diakonisse-Sein bedeutet Verzicht auf eigene Familiengründung. Das Mutterhaus ist Heimat der Schwesternschaft, Stätte der Aus- und Fortbildung, der Sammlung und Sendung. Unsere Glaubens-, Lebens und Dienstgemeinschaft, in die uns Gott berufen hat, versteht sich als eine Ausdrucksform der Gemeinde Jesu, wie sie im Neuen Testament bezeugt wird (Apostelgeschichte 2,42).

Glaubensgemeinschaft
In der Glaubensgemeinschaft des in unserer Landeskirche verwurzelten Mutterhauses haben wir unsere geistliche Heimat. Diese Gemeinschaft kann nur im Geben und Nehmen lebendig bleiben. Wir leben von der Zusage, daß Jesus Christus der Eckstein ist, auf welchem der ganze Bau unserer Gemeinschaft wächst zu einer Behausung Gottes im Geist. Im Hören auf Gottes Wort, im Annehmen und Gewähren der Vergebung, in der Teilnahme am Heiligen Mahl und der Fürbitte füreinander werden wir immer neu hineingenommen in diese Glaubensgemeinschaft.

Lebensgemeinschaft
Für die Fragen und Aufgaben, die eine Lebensgemeinschaft stellt, weiß sich jedes Glied verantwortlich. Wir wagen das Miteinander im Blick auf das Wort: Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen (Galater 6,2). Eine Lebensgemeinschaft besteht nicht nur darin, dass man unter einem Dach wohnt oder ein gemeinsames Zeichen -Tracht, Brosche - trägt, sondern indem sie immer wieder neu erbeten, angenommen, gestaltet, erkämpft und durchlitten wird.Dabei überwiegt das Beglückende und Hilfreiche: Ich habe Schwestern, denen ich mich mitteilen kann in meinen Freuden und meinen Schwierigkeiten, die mit mir und für mich beten, mich hinweisen auf meine Fehler und Schwächen und mir damit weiterhelfen auf dem Weg der Nachfolge.

Für die Diakonisse ist Sinnerfüllung des Lebens nicht von der Ehe abhängig. Wenn sie sich von Gott bejaht weiß und in Übereinstimmung mit ihrer Berufung lebt, ist ihr Leben erfüllt. Sie kann fröhlich für andere als Schwester bereit sein. Unsere Lebensgemeinschaft hat ihre eigene Versorgungsordnung.

Dienstgemeinschaft
Die Glaubens- und Lebensgemeinschaft der Diakonissen ist nicht Selbstzweck. Sie führt zum Dienst in den diakonischen Aufgaben unserer Kirche. Der Herr der Kirche spricht: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan (Matthäus 25,40). Aus der Glaubensgemeinschaft empfangen wir die Kraft zum diakonischen Auftrag, aus der Lebensgemeinchaft die Freude am gemeinsamen Dienst, weil einer dem anderen zu dieser Freude verhelfen möchte. In der Dienstgemeinschaft sind wir verbunden mit den Diakonischen Schwestern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft; darüber hinaus mit den Schwesternschaften und Diakoniewerken, die in der Kaiserswerther Generalkonferenz und der DIAKONIA zusammengeschlossen sind.

Wir Diakonissen der Großheppacher Schwesternschaft sehen unseren Auftrag als einen Weg zwischen evangelischem Orden und der diakonisch berufstätigen Frau. Gott in Christus stellt uns immer wieder neu die Aufgaben.
Im gemeinsamen Tun wollen wir sie bewältigen. Dabei wissen wir, daß die Tradition unseres Hauses, der Dienst am Kind, stets neu durchdacht werden muß.

Mahnung und Leitspruch für die Glauben-, Lebens- und Dienstgemeinschaft
ist das Wort des Apostels, das Wilhelmine Canz, die Gründerin unserer Schwesternschaft, uns als Vermächtnis übergeben hat: "Darum, meine lieben Brüder, meine lieben Schwestern, sei fest, unbeweglich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn" (1. Korinther 15,58).

Hier können Sie mehr über die Geschichte der Diakonissen in der Großheppacher Schwesternschaft erfahren.

 
      
   
Auf einen Blick
 Kurs XVI in der Altenpflege >>