20.11.2015Evang. Fachschule für Sozialpädagogik

Ausbildungsbotschafter: Ebbes Bäck, ebbes Doktor

„Gleichaltrige können am besten davon berichten, was eine Ausbildung bietet und wie interessant es ist, im Rahmen einer Berufsausbildung bereits von Anfang ganz praktisch Verantwortung zu übernehmen.“ – Mit diesen Worten unterstrich Dr. Peter Kulitz, Präsident des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertages, wie wichtig das „Projekt Ausbildungsbotschafter“ sei, an dem sich auch unsere Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik aktiv beteiligt. Die „Ausbildungsbotschafter“ gehen in Schulen der Region und berichten dort über ihre Ausbildungserfahrungen.
Kulitz äußerte sich im Rahmen der Veranstaltung „Ebbes Bäck, ebbes Doktor“, die am 18. November 2015 im Stuttgarter Haus der Abgeordneten stattfand und auf der unsere Fachschule durch ihren stellvertretenden Schulleiter, Herrn PD Dr. Kunze, vertreten war. Der Titel stammt aus dem Mund des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss, der mit dem Zitat darauf aufmerksam machen wollte, wie wichtig ein gutes Verhältnis von beruflicher Ausbildung und akademischem Studium für die Gesellschaft ist.

Der Abend im Haus der Abgeordneten stand unter der Frage: „Wie bieten wir jungen Menschen die besten Berufschancen?“ Deutlich wurde, wie sehr sich Ausbildungs- und Studiengänge in den vergangenen Jahren verändert haben. Dies bietet neue Möglichkeiten. Herbert Huber, Vorsitzender des Berufsschullehrerverbandes Baden-Württemberg, und Professor Dr. Bastian Kaiser, Vorsitzender der Rektorenkonferenz der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, warben dafür, Ausbildung und Studium stärker miteinander zu verzahnen. Kompetenzen, die im Rahmen einer Ausbildung erworben werden, sollten auf ein späteres Studium angerechnet werden können.
Ausdrücklich wurde in der Diskussion auf das Beispiel der Erzieherausbildung verwiesen: Wer die schulische Ausbildung im Rahmen der Fachschule für Sozialpädagogik erfolgreich abgeschlossen hat, kann ein anschließendes Studium der Kindheitspädagogik in der Regel um zwei Semestern verkürzen. Unsere Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik kooperiert mit der Katholischen Hochschule in Freiburg. Wer dort ein Studium der Pädagogik aufnimmt, das nicht auf den Bereich der frühen Kindheit festgelegt ist, erhält auf diese Weise gleichfalls Inhalte aus der Fachschule auf das Studium angerechnet.
Wie lassen sich Ausbildung und Studium miteinander verbinden? Sollte ich nach meiner Ausbildung ein Studium anschließen? Welches Studium passt zu mir? Welche Aufstiegsmöglichkeiten bietet die Erzieherausbildung? Bei diesen und ähnlichen Fragen steht Herr PD Dr. Kunze als Koordinator für die Kooperation mit Hochschulen, gern für Beratungsgespräche zur Verfügung.
PD Dr. Axel Bernd Kunze (stv. Schulleiter EFSP und Koordinator für die Kooperation mit Hochschulen)

Ausdruck vom 23.09.2017
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