19.09.2014Evang. Fachschule für Sozialpädagogik

Interreligiöse und interkulturelle Kompetenz

Symposion in Tübingen

Baden-Württemberg rechnet damit, dass die Zahl von Kindern mit Migrationshintergrund in Kindertageseinrichtungen weiter ansteigen wird. Dies machte Hildegard Rothenhäusler, Ministerialrätin im Kultusministerium, auf dem internationalen Symposion „Interreligiöse und interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung für den Elementarbereich“ an der Universität Tübingen deutlich. Die Bedeutung von Kompetenzen im Umgang mit interreligiösen und interkulturellen Inhalten, Situationen und Fragen wird für Erzieherinnen und Erzieher in Ausbildung und Beruf somit weiter wachsen. Der stv. Schulleiter, PD Dr. Kunze, informierte sich für unsere Fachschule über aktuelle Forschungsergebnisse und internationale Entwicklungen in diesem Bereich. Kinder, so ein Referent, seien nicht allein Objekte religiöser Erziehung, sondern „kleine Theologen“, die selbständig religiöse Fragen formulieren. Wenn Kinder mit Kindern aus anderen Religionen spielten, so Jørgen Boelskov vom University College Syddanmark, Koldin (Dänemark), stoßen sie unweigerlich auf interreligiöse Fragestellungen. ErzieherInnen müssen in ihrer Ausbildung lernen, darauf zu reagieren. Unsere Fachschule verstärkt das interreligiöse Lernen durch eine Kooperation mit dem Stuttgarter Haus Abraham.
PD Dr. Axel Bernd Kunze (stv. Schulleitung)

Ausdruck vom 20.11.2017
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