25.09.2013Stiftung Großheppacher Schwesternschaft

157. Jahresfest der Großheppacher Schwesternschaft

Damit Leben gelingt

Mit einem Gottesdienst in der gut gefüllten Stiftskirche in Beutelsbach begann das 157. Jahresfest der Großheppacher Schwesternschaft. Dekan Timmo Hertneck (Waiblingen) betonte in seiner Festpredigt, der Jesu Gleichnis vom Sämann zugrunde lag, dass Gott mehr als genug seines Evangeliums austeile, damit das Leben gelingen kann. Im Rahmen des Festgottesdienstes wurde der neue Schulleiter der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt-Beutelsbach, Jonas Naumann, von Pfarrer Günter Knoll, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, feierlich in sein Amt eingeführt. Im Anschluss beglückwünschte der renommierte Freiburger Prof. Dr. Norbert Huppertz in seinem Grußwort die Fachschule vor zahlreichen Gästen zu ihrem neuen Schulleiter. Weitere Grußworte richteten Pfarrerin Christa Epple-Franke vom Vorstand des Evang. Schulvereins sowie Birgit Deiss-Niethammer, die Schulleiterin der Botnanger Fachschule stellvertretend für die Leitungen der anderen fünf Evangelischen Fachschulen Württembergs sprach.
Im Mittelpunkt des bunten Programms des Jahresfestes stand ein Fachvortrag von Prof. Dr. Klaus Fröhlich-Gildhoff von der Evangelischen Hochschule Freiburg zum Thema „Kinder stärken für ein gelingendes Leben. Förderung von Lebenskompetenzen und Resilienz“. Der Lehrer und Mentor von Jonas Naumann plädierte dafür, die Kindertagesstätten als Orte der Förderung und Stärkung dessen zu machen, was Kinder stark macht. Seine Rede stieß auf starke Resonanz. Angedacht ist deshalb eine größere Kooperation zwischen der Fachschule in Beutelsbach und dem Zentrum für Kinder- und Jugendforschung an der Evangelischen Hochschule Freiburg.
Immer wieder stand bei diesem Jahresfest der diakonische Jahresimpuls der Großheppacher Schwesternschaft im Mittelpunkt: „Ich leih dir mein Ohr“. An einer Buttonmaschine konnten sich Besuchende selbst einen Anstecker basteln, mit dem sie anderen Menschen signalisieren können: „Bei mir findest du ein offenes Ohr. Ich hör dir zu. Mir kannst du dich anvertrauen ohne Angst, dass ich das gegen die ausnutze.“
Das Jahresfest vermittelte fröhliche Aufbruchstimmung. Die Stiftung wird sich in den verschiedenen Einrichtungen und Abteilungen in den kommenden Jahren neu ausrichten. Aber das hat Tradition in der 157-jährigen Geschichte der Schwesternschaft. Im nächsten Jahr hofft sie, den Neubau in Großheppach einweihen zu können, der ihr Wohn- und Pflegestift erheblich erweitern wird. Und in zwei Jahren feiert sie das große Jubiläum des 200. Geburtstags ihrer Gründerin Wilhelmine Canz!
Pfr. Dr. Hans-Michael Wünsch

Ausdruck vom 22.11.2017
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