Der Bundesfreiwilligendienst im Wilhelmine-Canz-Zentrum

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz.

Freiwilliges Engagement lohnt sich: Als Freiwillige oder Freiwilliger sammeln Sie wertvolle Lebenserfahrung.

Voraussetzungen für die Freiwilligen

Im Bundesfreiwilligendienst kann sich jeder engagieren, der die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat: Menschen jeden Alters nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht, Männer und Frauen. Jüngere Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen, ältere Freiwillige bringen ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung ein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht.

In der Regel dauert der Bundesfreiwilligendienst zwölf Monate, mindestens jedoch sechs und höchstens 18 Monate. In Ausnahmefällen kann er bis zu 24 Monate geleistet werden.

Beim Bundesfreiwilligendienst handelt es sich grundsätzlich um einen ganztägigen Dienst. Für Freiwillige über 27 Jahren ist aber auch ein Teilzeitdienst von mehr als 20 Stunden wöchentlich möglich. Wer zwölf Monate einen Bundesfreiwilligendienst leistet und anschließend nicht sofort einen Arbeitsplatz findet, hat - bei Vorliegen der Voraussetzungen im Übrigen - Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Es wird ganztägig als pflegerische, oder hauswirtschaftliche Hilfstätigkeit geleistet. Die praktische Arbeit im Bundesfreiwilligendienst wird bei einer Dauer von 12 Monaten von einem vielseitigen Fortbildungsangebot von insgesamt 25 Tagen begleitet. (So etwas gibt es in einem normalen Praktikum nicht).

Während des Bundesfreiwilligendienstes erhalten die Freiwilligen

  • Taschengeld
  • Verpflegung
  • eine beitragsfreie Versicherung in der gesetzlichen Kranken-, Renten-, Unfall-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Die gesamten Beiträge, also sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmeranteil, werden von der Einsatzstelle gezahlt. Der Bundesfreiwilligendienst ist als freiwilliges Engagement ein unentgeltlicher Dienst. Für das Taschengeld, das die Freiwilligen für ihren Dienst erhalten, gilt derzeit (Stand: 2018) die Höchstgrenze von 390 Euro monatlich.
  • außerdem besteht für die Eltern Anspruch auf Kindergeld
  • Anstelle einer Unterkunft stellen wir Geldersatzleistungen

Die Stiftung Großheppacher Schwesternschaft bietet in ihrem Wilhelmine-Canz-Haus Plätze für ein Bundesfreiwilligendienstes (BUFDI) an.

Ausdruck vom 13.11.2018
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Telefon 07151 99 34-0
Telefax 07151 99 34-50
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