23.10.2017Wohn- und Pflegestift

Herbstfeste im Wilhelmine-Canz-Zentrum----einmal anders

Dieses Jahr fand unser großes Herbstfest für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wilhelmine-Canz-Zentrums ganz anders wie gewohnt statt: anstelle mit einem Nachmittagskaffee zu beginnen haben wir dieses Jahr schon am Vormittag angefangen zu feiern. Gegen 11 Uhr kamen die Bewohnerinnen und Bewohner von den Pflegebereichen und dem betreuten Wohnen sowie dem Theresienheim im großen Speisesaal zusammen. Damit alle Besucherinnen und Besucher Platz finden konnten, wurden, wie immer bei so großen Festen, die Wände der Kapelle geöffnet und die Kapelle zum Saal dazu genommen. Nach der Begrüßung durch die Zentrumsleitung mit einer kurzen Ansprache wurden gemeinsam Lieder gesungen. Wie schon gute Tradition hat Sr. Sybille Grill uns mit dem Akkordeon und dem Klavier sicher und zuverlässig begleitet. Zwischen den Liedern trug Frau Benedikt-Straub Gedichte vor. Und dann kam wieder einmal Sr. Rose Pfund als Wengerter in unsere Runde und erzählte uns eine Geschichte. Der Wengerter hatte natürlich sein Gewand an und eine Flasche eines leckeren und guten Tropfens dabei.

Um noch ein wenig Bewegung zu haben wurde nach der Verabschiedung des Wengerters imaginäres  Obst gepflückt. Dazu musste man sich ganz gut strecken. Anschließend wurden Kartoffeln ausgegraben und dazu machten alle den Rücken krumm und versuchten mit den Händen bis auf den Boden zu kommen. Das Mittagessen war dann schon bereit und erlöste die ganze Schar von der Qual des Erntens und des sich bewegen Müssens. Ein Kanon ersetzte das Tischgebet. Der Wunsch nach einem deftigen Essen gab beim Festausschuss den Ausschlag, das Herbstfest in die Mittagszeit zu legen. Und die Schlachtplatte mit verschiedenen Würsten, Sauerkraut mit Kartoffelbrei  hat allen sehr gut geschmeckt und rechtfertigte diese Aktion auf jeden Fall. Von allen Seiten wurde das Essen gelobt und die Schüsseln wurden fast alle ganz geleert. Und zum Trinken wurde ein „neuer Wein“ eingeschenkt. Das war natürlich etwas ganz besonderes. Nach einem Danklied als Abschlussgebet und einem Dank der Zentrumsleitung an alle Mitwirkenden, an die Hauswirtschaft, an den Hausmeister für das Tische-und Stühle schleppen, an die Pflegekräften, die tatkräftig geholfen haben und an Sr. Sybille Grill  für die musikalische Begleitung wurde das Fest beendet und alle zogen sich zur wohlverdienten Mittagsruhe zurück.

Ganz anders das kleine Herbstfest in unserem beschützten Bereich. Hier wurde erst gegen Abend angefangen. Auch hier mit Liedern und Gedichten. Sr. Margret Eberle hat uns hier Klavierbegleitung geboten. In Gesprächen wurde die Erinnerung an frühere Zeiten im Herbst zurückgeholt. Kartoffel lesen und Weinlese war auch hier ein Thema. Bald kamen wir auf das Martinsfest. Es ist zwar noch eine Zeit hin, aber das Laterne Laufen ist auch im Oktober eine gute Möglichkeit, sich an frühere Zeiten zu erinnern. Zuvor gab es aber noch ein leckeres Abendessen mit Zwiebel-und Salzkuchen, dazu einen guten Apfelsaft. Als dann alle satt waren, wurden die Jacken geholt. Wir hatten großes Glück, es war nicht sehr kalt und auch noch etwas hell. Sr. Rose Pfund hat wieder ihre tollen Sterne an Lampion Stäbe mit Lichtern gebracht. Gemeinsam zogen wir in den Park und von da über den Heppachweg ganz langsam wieder zurück zum Haupteingang. Unterwegs wurden Laterne Lieder gesungen und vor dem Haupteingang haben wir einen Kreis gebildet. Dort wurde der Abschluss mit dem Lied: „Weißt Du wieviel Sternlein stehen" in einem sehr harmonischen und ruhigen Rahmen gemacht. Alle kamen zur Ruhe und es war schon fast ein feierlicher Moment. Die Sonne verabschiedete sich, die Sternlaternen leuchteten und wir haben gemeinsam gesungen. Es war sehr schön. Auch hier Danke an alle, die unseren Bewohnerinnen und Bewohnern dieses Erlebnis ermöglicht haben. Das wollen wir nächstes Jahr wieder so machen, wenn das Wetter mitspielt. 

C. Benedikt-Straub

Ausdruck vom 11.12.2017
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